Call of Duty (inkl. Warzone und Mobile) kindersicher einstellen

Reihe von Militär-Ego-Shootern für Konsole, PC und Handy.

Activision Blizzard (Microsoft) · PC, Konsole, Android, iOS, Cloud-Gaming (Browser)
Auf einen Blick: ab welchem Alter?
AGB-Mindestalter: 13 Unsere Empfehlung: Ab 16 mit Begleitung, ohne Begleitung ab 18 Zuletzt geprüft 14.07.2026

Worauf sich unsere Empfehlung stützt

Pro Juventute (Games und Gewalt / Altersfreigaben)

Pro Juventute stuft die Call-of-Duty-Reihe als problematisch für Minderjährige ein, weil sie starke Kriegs- und Gewaltdarstellungen enthält und deshalb PEGI 18 trägt. Eltern sollen sich über den Inhalt informieren und bewusst entscheiden, was sie ihrem Kind zumuten, statt sich am Druck der Kolleginnen und Kollegen zu orientieren.

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PEGI (pegi.info)

Die Call-of-Duty-Hauptteile und Warzone sind mit PEGI 18 gekennzeichnet, unter anderem wegen starker, realistischer Gewalt, Gewalt gegen wehrlose Figuren und häufiger derber Sprache. Call of Duty Mobile trägt PEGI 16. PEGI 18 bedeutet, dass der Inhalt nur für Erwachsene bestimmt ist.

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BAG und Jugend und Medien (3-6-9-12-Regel)

Eigene Spielkonsole nicht vor 6, Internet ab etwa 9 nur begleitet, soziale Online-Aktivitäten ab etwa 12. Ein Online-Shooter mit offenem Fremden-Voicechat, Crossplay und Kaufanreizen liegt bei einer PEGI-18-Kennzeichnung deutlich über diesen Schwellen und ist für Kinder nicht vorgesehen.

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Einstellungen Schritt für Schritt

Wähle ein Alter als Orientierung. Die wichtigen Einstellungen rücken nach oben, weitere bleiben sichtbar.

Zur Orientierung für diese App. Die Einstellungsübersicht berücksichtigt zusätzlich Gerät und weitere Apps.

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1 Activision-Konto mit korrektem Geburtsdatum und Elternzustimmung einrichten Wichtig

Grundlage für alle weiteren Schutzeinstellungen. Seit Juli 2025 verlangt Activision für jedes Konto ein Geburtsdatum. Wird ein Alter unter 18 angegeben, greifen automatisch Jugendschutz-Voreinstellungen (z. B. Sprach- und Textchat auf Aus), bis ein Elternteil per E-Mail zustimmt. Nur mit korrektem Geburtsdatum wirken diese Bremsen; ein zu hoch angegebenes Alter hebelt den Schutz aus.

Das brauchst du: Zugangsdaten zum Activision-Konto des Kindes · Ein Gerät mit Browser · Deine eigene E-Mail-Adresse für die Elternzustimmung

Web
  1. Melde dich auf activision.com oder my.callofduty.com mit dem Konto des Kindes an
  2. Öffne die Kontoeinstellungen
  3. Wähle den Bereich «Privacy & Parental Controls» (Privatsphäre und Kindersicherung)
  4. Trage das Geburtsdatum des Kindes wahrheitsgemäss ein
  5. Speichere die Angabe
  6. Gib, wenn eine Elternzustimmung verlangt wird, Name und E-Mail-Adresse eines Elternteils an. Activision schickt an diese Adresse die Anleitung zur Zustimmung
  7. Gehe die Zustimmung bewusst durch und prüfe dabei gleich die Chat- und Kaufeinstellungen (siehe die folgenden Einstellungen)

So prüfst du es: Im Bereich «Privacy & Parental Controls» ist das echte Geburtsdatum des Kindes hinterlegt, und die Elternzustimmung ist abgeschlossen.

Ohne verknüpftes Geburtsdatum werden Konten von Minderjährigen nach einer Frist gesperrt bzw. gelöscht. Die Altersabfrage ist eine reine Selbstauskunft ohne Ausweisprüfung und lässt sich technisch umgehen; sie ersetzt darum kein Gespräch und keine Gerätesicherung. Menübezeichnungen können je nach Region und Version abweichen. Die Activision-Supportseiten blockierten den direkten Abruf (HTTP 403), die Menüwege wurden aus offiziellen Support-Snippets und Eltern-Guides abgeleitet und sind im Konto gegenzuprüfen.

2 Sprach- und Textchat einschränken oder ausschalten Wichtig

Call of Duty hat einen offenen Sprach- und Textchat; im Zufallsteam landet man mit fremden Mitspielenden im selben Sprachkanal, der Ton ist dokumentiert oft rau und beleidigend. Über die Privatsphäre- und Kindersicherungs-Einstellungen des Activision-Kontos lässt sich festlegen, wer mit dem Kind per Voice, Text oder Einladung kommunizieren darf.

Das brauchst du: Zugangsdaten zum Activision-Konto des Kindes · Für die Einstellungen im Spiel: das Gerät, auf dem das Kind spielt

  1. Melde dich auf activision.com mit dem Konto des Kindes an
  2. Öffne den Bereich «Privacy & Parental Controls» (Privatsphäre und Kindersicherung)
  3. Scrolle zum Abschnitt «Others Can Communicate with Voice, Text, or Invites» (Kommunikation)
  4. Stelle Voicechat, Textchat und Einladungen je nach Alter auf «Blockiert» beziehungsweise «Nur Freunde»
  5. Speichere die Einstellung. Sie gilt kontobasiert für alle Geräte mit diesem Activision-Konto

So prüfst du es: Im Activision-Konto steht der Abschnitt «Others Can Communicate with Voice, Text, or Invites» auf der gewählten Beschränkung; im Spiel sind Sprach- und Textchat aus oder auf Freunde beschränkt.

Bei Konten mit Alter unter 18 setzt Activision Voice- und Textchat nach der Elternzustimmung standardmässig auf Aus; das Kind kann sie erst wieder einschalten, wenn keine Zustimmung mehr nötig ist. Der Sprachchat wird zudem vom KI-System ToxMod überwacht. Trotzdem gilt: Die sicherste Einstellung für Jüngere ist Chat aus oder nur mit bekannten Freunden.

3 Crossplay einschränken oder ausschalten Wichtig

Crossplay bringt das Kind mit anonymen Spielenden von PC und anderen Konsolen zusammen und vergrössert den Pool an Fremden im Chat. Wird Crossplay ausgeschaltet, spielt das Kind nur mit Leuten der eigenen Plattform, was die Zufallskontakte reduziert.

Das brauchst du: Die Konsole oder der PC, auf dem das Kind spielt · Auf der Xbox: Zugang zu den Konsoleneinstellungen

  1. Öffne in Call of Duty die Einstellungen
  2. Prüfe im Bereich «Konto und Netzwerk» das Crossplay-Verhalten
  3. Sichere auf dem PC vor allem Chat und Käufe ab und arbeite mit der Konto-Kindersicherung. Crossplay lässt sich hier meist nicht vollständig abschalten

So prüfst du es: In den Spiel-Einstellungen unter «Konto und Netzwerk» steht «Crossplay» auf «Aus» (auf dem PC lässt sich Crossplay meist nicht vollständig abschalten).

Auf dem PC ist Crossplay in der Regel fest aktiv, auf Konsolen lässt es sich abschalten. Wichtig: Crossplay-Voicechat läuft über die Activision-Server, nicht über die Konsole; die Konsolen-Kommunikationssperren allein genügen darum nicht, es braucht zusätzlich die Chat-Einstellung im Activision-Konto. Die Konto-Passwortsperre der Plattform (PlayStation, Xbox, Battle.net) verhindert, dass das Kind die Schalter selbst wieder umlegt.

4 Käufe sperren: Battle Pass, Store und hinterlegte Zahlungsmittel Wichtig

Call of Duty verdient über Battle Pass, Bundles und einen Ingame-Store mit ständig wechselnden, zeitlich limitierten Angeboten. Warzone und Mobile sind gratis, der Kaufdruck entsteht danach. Käufe laufen je nach Plattform über den PlayStation Store, Microsoft Store, Steam, Battle.net oder die App-Stores und müssen genau dort abgesichert werden.

Das brauchst du: Zugang zu den Familieneinstellungen der jeweiligen Plattform (Konsole, PC-Store, App-Store) · Passwort oder PIN des Elternkontos

  1. Öffne für Call of Duty Mobile auf dem iPhone «Einstellungen»«Bildschirmzeit»«Beschränkungen»«Käufe im iTunes und App Store»
  2. Stelle «In-App-Käufe» auf «Nicht erlauben»
  3. Aktiviere zusätzlich die Einstellung, dass für jeden Kauf immer ein Passwort verlangt wird

So prüfst du es: Ein Kaufversuch im Store der jeweiligen Plattform wird ohne dein Passwort beziehungsweise deine PIN abgelehnt, und im Konto des Kindes ist keine Kreditkarte mehr hinterlegt.

Die wichtigste Lücke kennen: Es gibt keinen einzelnen Activision-Schalter, der alle Käufe stoppt; entscheidend ist die Absicherung auf der jeweiligen Plattform (Konsole, PC-Store, App-Store). Bereits gekaufte Ingame-Währung (CoD Points) lässt sich im Spiel weiter ausgeben. Hinterlegte Kreditkarten am besten ganz entfernen.

5 Zweite Schutzebene: Familieneinstellungen von Konsole, PC und Smartphone Wichtig

Die Activision-Kontosteuerung deckt weder die geräteweite Spielzeit noch die Altersfreigabe auf Systemebene noch die Party-Chats der Konsole ab. Die Familieneinstellungen von PlayStation, Xbox, Windows, Google und Apple setzen die PEGI-18-Grenze durch, begrenzen die Spielzeit und schliessen die Chat- und Kauf-Lücken.

Das brauchst du: Zugang zu den Familieneinstellungen des jeweiligen Geräts · Ein Eltern- beziehungsweise Familienorganisator-Konto auf der Plattform

  1. Steuere über Bildschirmzeit und Familienfreigabe Altersfreigaben, App-Zeitlimits und Käufe
  2. Setze für Call of Duty Mobile ein Tageszeitlimit

So prüfst du es: Das Kinder-/Familienkonto ist aktiv, die gesetzten Altersfreigaben, Zeitlimits und Kaufbeschränkungen werden in den Familieneinstellungen angezeigt, und ein PEGI-18-Titel lässt sich mit dem Kinderkonto nicht starten.

Diese Ebene ist bei einem PEGI-18-Titel besonders wichtig: Sie ist die einzige Stelle, an der sich die Altersfreigabe technisch durchsetzen und die Spielzeit geräteweit begrenzen lässt. Die Details zu diesen System-Kindersicherungen stehen in den jeweiligen Geräte-Einträgen dieser Plattform.

Quelle: www.bark.us geprüft 04.07.2026
6 Melden und Blockieren nutzen und Voicechat-Moderation kennen Wichtig

Wenn Chat zugelassen ist, brauchen Kind und Eltern einen klaren Weg, mit Belästigung umzugehen. Call of Duty bietet Melde- und Blockierfunktionen; der Sprachchat wird zusätzlich vom KI-System ToxMod in Echtzeit auf Hassrede, Belästigung und Diskriminierung überwacht.

Das brauchst du: Das Gerät, auf dem das Kind spielt

  1. Nutze in Call of Duty Mobile über das Spielermenü «Melden» und «Blockieren»

So prüfst du es: Die gemeldete Person ist stummgeschaltet oder blockiert, und das Kind kann dir zeigen, wo es «Melden» und «Blockieren» im Spiel findet.

ToxMod kann Verstösse erkennen und zu Warnungen oder einer Stummschaltung führen, ersetzt aber weder die Chat-Sperre noch das Gespräch. Melden wirkt nur, wenn das Kind weiss, wie es geht, und dass es keine Petze ist, sondern das Richtige tut.

Was ihr besprechen solltet

Über die Gewaltdarstellung sprechen
Call of Duty zeigt realistische Kriegsgewalt, Treffer mit Blut und teils drastische Szenen; die Hauptteile tragen darum PEGI 18. Wenn das Thema in der Klasse präsent ist, offen darüber reden, warum die Freigabe bei 18 liegt, und die Entscheidung an der Reife des Kindes ausrichten, nicht am Gruppendruck.
Über den Voicechat mit Fremden sprechen
Im Zufallsteam landet man mit fremden, oft deutlich älteren Spielenden im Sprachkanal, der Ton ist häufig rau bis beleidigend. Vereinbaren, dass das Kind keine persönlichen Angaben macht (Name, Wohnort, Schule), unangenehme Personen stummschaltet, meldet und blockiert und sich bei komischen Kontakten sofort meldet.
Über Battle Pass, Store und Kaufdruck sprechen
Warzone und Mobile sind gratis, verdienen aber über Battle Pass, Bundles und zeitlich limitierte Store-Angebote. Gemeinsam ein Budget vereinbaren (Guthabenkarte statt hinterlegter Kreditkarte) und besprechen, dass Skins und Blueprints keinen echten Spielvorteil bringen.
Über Spielzeit und Season-Sog sprechen
Seasons, tägliche Aufgaben und der Battle Pass belohnen regelmässiges Spielen und erzeugen das Gefühl, etwas zu verpassen. Feste Spielfenster vereinbaren, die Zeitlimits gemeinsam einrichten statt heimlich und Pausen als normal behandeln.
Über Frust, Verlieren und Trash-Talk sprechen
Call of Duty ist ein schnelles Wettkampfspiel; Verlieren und provozierende Sprüche gehören dazu und können emotional werden. Darüber reden, wie sich Frust anfühlt, wann eine Pause guttut und dass das Können der oft älteren Gegner nichts über das Kind aussagt.

Gut zu wissen

PEGI 18 bei den Hauptteilen, PEGI 16 bei Mobile
Die Call-of-Duty-Hauptteile und Warzone tragen PEGI 18 wegen starker, realistischer Gewalt und derber Sprache. Call of Duty Mobile ist mit PEGI 16 tiefer eingestuft. Alle drei sind Militär-Shooter mit demselben Grundprinzip: Gegner ausschalten.
Was tun: Die PEGI-Kennzeichnung ernst nehmen, das Spiel selbst anschauen und die Entscheidung an der Reife des Kindes ausrichten. Für Jüngere ist keine Variante geeignet, auch nicht die kostenlose.
Gratis-Einstieg über Warzone und Mobile
Warzone (PC/Konsole) und Call of Duty Mobile (Android/iOS) sind kostenlos und in wenigen Minuten installiert. Damit ist die Einstiegshürde für Jüngere niedrig, obwohl es sich um denselben Shooter mit PEGI-18- bzw. PEGI-16-Inhalten handelt.
Was tun: Wissen, dass ein Gratis-Download kein Freibrief ist. Installation über die Familieneinstellungen des Geräts steuern und Altersfreigaben durchsetzen.
Sprachchat wird von KI überwacht (ToxMod)
Activision überwacht den Sprachchat der Hauptteile und von Warzone in Echtzeit mit dem KI-System ToxMod (Anbieter Modulate). Es erkennt Hassrede, Belästigung und Diskriminierung und kann Warnungen oder Stummschaltungen auslösen. Der Chat kann dazu aufgezeichnet werden.
Was tun: Die Moderation ist eine Ergänzung, keine Garantie. Für Jüngere den Chat trotzdem aus oder nur auf Freunde stellen und dem Kind zeigen, wie Melden und Blockieren funktioniert.
Käufe laufen über mehrere Plattformen
Battle Pass und Store werden je nach Gerät über PlayStation Store, Microsoft Store, Steam, Battle.net oder die App-Stores abgerechnet. Es gibt keinen einzelnen Activision-Schalter, der alles sperrt; bereits gekaufte CoD Points lassen sich im Spiel weiter ausgeben.
Was tun: Käufe auf der jeweiligen Plattform absichern (Passwort/PIN, Ausgabenlimit), hinterlegte Kreditkarten entfernen und Guthabenkarten mit fixem Betrag nutzen.
Altersabfrage ist nur eine Selbstauskunft
Seit Juli 2025 verlangt Activision ein Geburtsdatum pro Konto; Konten von Minderjährigen ohne Elternzustimmung werden nach einer Frist gesperrt. Geprüft wird das Alter aber nicht mit Ausweis, es lässt sich mit einer falschen Angabe umgehen.
Was tun: Das Konto gemeinsam mit korrektem Geburtsdatum anlegen, damit die Jugendschutz-Voreinstellungen greifen, und den Schutz mit den Geräte-Familieneinstellungen absichern.
Crossplay bringt anonyme Fremde ins Spiel
Call of Duty verbindet standardmässig Spielende von PC und verschiedenen Konsolen (Crossplay). Das vergrössert den Kreis anonymer Mitspielender, gerade auch im Voicechat. Auf Konsolen lässt sich Crossplay abschalten, auf dem PC meist nicht.
Was tun: Auf Konsolen Crossplay ausschalten und die Konsolen-Kommunikation einschränken; zusätzlich den Chat im Activision-Konto sperren, weil der Crossplay-Voicechat über Activision-Server läuft.

AGB und Rechtslage

Was der Anbieter vorgibt (AGB)

Regel des Anbieters, kein Gesetz

Call of Duty ist eine Reihe von Militär-Ego-Shootern von Activision (seit 2023 Teil von Microsoft). Neben den kostenpflichtigen Hauptteilen (z. B. Black Ops, Modern Warfare) gibt es den kostenlosen Battle-Royale-Ableger Warzone (PC/Konsole) und das kostenlose Call of Duty Mobile (Android/iOS). Gespielt wird online gegen echte Mitspielende, mit offenem Sprach- und Textchat und plattformübergreifendem Crossplay. Finanziert wird über Spielkauf, Battle Pass und einen Ingame-Store (Skins, Waffen-Blueprints, Bundles). Die Hauptteile und Warzone tragen die Alterskennzeichnung PEGI 18 (starke, realistische Gewalt und derbe Sprache), Call of Duty Mobile PEGI 16. Weil Warzone und Mobile gratis und schnell installiert sind, ist die Einstiegshürde für Jüngere niedrig. Für ein Activision-Konto gilt: unter 13 nicht vorgesehen, 13 bis 17 nur mit Elternzustimmung, ab 18 selbstständig.

Was das Schweizer Recht sagt

Rechtslage Schweiz

Gesetzliches Mindestalter: Kein allgemeines gesetzliches Mindestalter für das Spielen. Massgebend für den Jugendschutz ist in der Schweiz die Alterskennzeichnung des Spiels: Die Call-of-Duty-Hauptteile und Warzone tragen PEGI 18 (starke Gewalt, Gewalt gegen wehrlose Figuren, derbe Sprache), Call of Duty Mobile PEGI 16. Die 13 Jahre aus den Activision-Bedingungen sind das AGB-Konto-Alter des Anbieters, keine Schweizer Rechtsvorschrift.

Relevante Gesetze
  • JSFVG (Bundesgesetz über den Jugendschutz in den Bereichen Film und Videospiele, in Kraft seit 1.1.2025): verpflichtet zu Alterskennzeichnung und Alterskontrolle bei Videospielen, auch online. Für Call of Duty gilt in der Schweiz die PEGI-Kennzeichnung, für die Hauptteile und Warzone PEGI 18.
  • revDSG (revidiertes Datenschutzgesetz) für die Bearbeitung von Personendaten, relevant wegen Kontodaten, der Aufzeichnung und KI-Moderation des Sprachchats (ToxMod) und der Elternverifikation bei Minderjährigen.

Zwei Ebenen sauber trennen: Erstens die gesetzlich relevante Alterskennzeichnung des Spiels, für die Hauptteile und Warzone PEGI 18 (auch die deutsche USK stuft die Hauptteile ab 18 ein), für Call of Duty Mobile PEGI 16. Zweitens das AGB-Konto-Alter von 13, das nur sagt, ab wann Activision überhaupt ein Konto (mit Elternzustimmung) führt. Ein PEGI-18-Titel bleibt für Kinder und jüngere Jugendliche ungeeignet, unabhängig davon, dass ein Konto technisch früher möglich ist.