Soziale Netzwerke ab etwa 12 Jahren. Instagram fällt klar in diese Kategorie, daher Schwellen unter 13 rot, ab 13 nur als begleitetes Konto für Jugendliche mit Elternaufsicht.
Quelle nachlesen (öffnet in neuem Fenster)Instagram kindersicher einstellen
Soziales Netzwerk von Meta für Fotos, Videos und Nachrichten.
Worauf sich unsere Empfehlung stützt
Privatsphäre-Einstellungen regelmässig prüfen, weil Updates frühere Anpassungen zurücksetzen können. Profile sollten nicht öffentlich sein, und Eltern sollten den Einstieg begleiten.
Quelle nachlesen (öffnet in neuem Fenster)Das Mindestalter 13 ist eine rechtliche Grenze, keine Empfehlung zur Entwicklungsreife. Reife individuell einschätzen, klare Regeln und Bildschirmzeit vereinbaren und den Einstieg gemeinsam begleiten.
Quelle nachlesen (öffnet in neuem Fenster)Einstellungen Schritt für Schritt
Wähle ein Alter als Orientierung. Die wichtigen Einstellungen rücken nach oben, weitere bleiben sichtbar.
Zur Orientierung für diese App. Die Einstellungsübersicht berücksichtigt zusätzlich Gerät und weitere Apps.
1 Elternaufsicht im Family Center einrichten Wichtig
Verbindet das Elternkonto mit dem Konto des Kindes. Eltern sehen die Nutzungszeit, wem das Kind folgt und wer ihm folgt, können Tageslimits und eine Auszeit setzen und müssen bei unter 16-Jährigen einer Lockerung der Schutzmassnahmen zustimmen. Nachrichteninhalte bleiben privat.
Das brauchst du: Ein eigenes Instagram-Konto (der Elternteil muss mindestens 18 sein) · Das Handy des Kindes, damit es die Einladung annehmen kann
- Öffne in Instagram dein eigenes Profil
- Tippe oben rechts auf das Menü (☰ drei Striche)
- Öffne «Einstellungen und Aktivität»
- Wähle «Aufsicht» (Family Center)
- Tippe auf «Einladung erstellen» und sende die Einladung an dein Kind
- Lass dein Kind die Einladung innerhalb von 48 Stunden annehmen. Beide müssen zustimmen
- Öffne in Instagram dein eigenes Profil
- Tippe oben rechts auf das Menü (☰ drei Striche)
- Öffne «Einstellungen und Aktivität»
- Wähle «Aufsicht» (Family Center)
- Tippe auf «Einladung erstellen» und sende die Einladung an dein Kind
- Lass dein Kind die Einladung innerhalb von 48 Stunden annehmen. Beide müssen zustimmen
So prüfst du es: Unter «Aufsicht» wird das Konto deines Kindes angezeigt, und du siehst dort dessen Nutzungszeit.
Der Elternteil muss mindestens 18 Jahre alt sein und selbst ein Instagram-Konto haben. Ein Kind kann nur von einer Person beaufsichtigt werden, ein Elternteil kann bis zu fünf Konten beaufsichtigen. Die Einrichtung geht auch im Family Center von Meta unter familycenter.meta.com.
2 Konto auf privat stellen (bei Jugendlichen standardmässig) Wichtig
Nur bestätigte Follower sehen Beiträge, Storys und Reels. Bei Konten für Jugendliche (unter 18) ist privat seit September 2024 voreingestellt. Trotzdem nachprüfen, da Updates Einstellungen ändern können.
Das brauchst du: Das Handy des Kindes mit angemeldetem Instagram-Konto
- Öffne in der Instagram-App des Kindes das Profil
- Tippe oben rechts auf das Menü (☰ drei Striche)
- Öffne «Einstellungen und Aktivität»
- Öffne «Kontoschutz» oder «Privatsphäre des Kontos»
- Aktiviere «Privates Konto»
- Öffne in der Instagram-App des Kindes das Profil
- Tippe oben rechts auf das Menü (☰ drei Striche)
- Öffne «Einstellungen und Aktivität»
- Öffne «Kontoschutz» oder «Privatsphäre des Kontos»
- Aktiviere «Privates Konto»
So prüfst du es: Der Schalter bei «Privates Konto» steht auf Ein.
Bei unter 16-Jährigen lässt sich diese Schutzmassnahme nur mit Zustimmung eines Elternteils über die Aufsicht aufheben. 16- und 17-Jährige können sie selbst ändern.
3 Wer kann Nachrichten senden einschränken Wichtig
Verhindert, dass Fremde dem Kind Direktnachrichten schicken. Bei Konten für Jugendliche ist standardmässig eingestellt, dass nur Personen schreiben können, denen das Kind folgt oder mit denen es bereits in Kontakt steht.
Das brauchst du: Das Handy des Kindes mit angemeldetem Instagram-Konto
- Öffne in der Instagram-App des Kindes das Profil
- Tippe oben rechts auf das Menü (☰ drei Striche)
- Öffne «Einstellungen und Aktivität»
- Öffne «Nachrichten und Story-Antworten» oder «Privatsphäre der Nachrichten»
- Beschränke, wer Nachrichtenanfragen senden darf, möglichst auf «Niemand» oder «Nur gefolgte Personen»
- Öffne in der Instagram-App des Kindes das Profil
- Tippe oben rechts auf das Menü (☰ drei Striche)
- Öffne «Einstellungen und Aktivität»
- Öffne «Nachrichten und Story-Antworten» oder «Privatsphäre der Nachrichten»
- Beschränke, wer Nachrichtenanfragen senden darf, möglichst auf «Niemand» oder «Nur gefolgte Personen»
So prüfst du es: Unter «Nachrichten und Story-Antworten» bzw. «Privatsphäre der Nachrichten» wird die gewählte Einschränkung angezeigt.
Erwachsene, denen das Kind nicht folgt, können bei Konten für Jugendliche keine Nachrichten beginnen. Diese Grundeinstellung trotzdem prüfen.
4 Wer kann Kommentare schreiben und anstössige Wörter ausblenden Wichtig
Begrenzt, wer unter Beiträge kommentieren darf, und filtert automatisch beleidigende Wörter und Nachrichtenanfragen heraus. Bei Konten für Jugendliche ist der versteckte Wörter-Filter aktiv.
Das brauchst du: Das Handy des Kindes mit angemeldetem Instagram-Konto
- Öffne in der Instagram-App des Kindes das Profil
- Tippe oben rechts auf das Menü (☰ drei Striche)
- Öffne «Einstellungen und Aktivität»
- Öffne «Versteckte Wörter»
- Aktiviere «Anstössige Wörter und Ausdrücke verbergen»
- Lege unter «Kommentare» fest, wer kommentieren darf (zum Beispiel nur Follower)
- Öffne in der Instagram-App des Kindes das Profil
- Tippe oben rechts auf das Menü (☰ drei Striche)
- Öffne «Einstellungen und Aktivität»
- Öffne «Versteckte Wörter»
- Aktiviere «Anstössige Wörter und Ausdrücke verbergen»
- Lege unter «Kommentare» fest, wer kommentieren darf (zum Beispiel nur Follower)
So prüfst du es: Der Schalter bei «Anstössige Wörter und Ausdrücke verbergen» steht auf Ein, und unter «Kommentare» ist die gewählte Einschränkung gesetzt.
Der Filter für versteckte Wörter ist bei Konten für Jugendliche standardmässig aktiv. Zusätzlich lassen sich eigene Begriffe ergänzen.
5 Markierungen und Erwähnungen einschränken Wichtig
Steuert, wer das Kind in Beiträgen markieren oder mit @ erwähnen darf. Bei Konten für Jugendliche können standardmässig nur Personen markieren oder erwähnen, denen das Kind folgt.
Das brauchst du: Das Handy des Kindes mit angemeldetem Instagram-Konto
- Öffne in der Instagram-App des Kindes das Profil
- Tippe oben rechts auf das Menü (☰ drei Striche)
- Öffne «Einstellungen und Aktivität»
- Öffne «Markierungen und Erwähnungen»
- Wähle bei «Wer kann dich markieren» die Option «Personen, denen du folgst» oder «Niemand»
- Wähle bei «Wer kann dich erwähnen» ebenfalls «Personen, denen du folgst» oder «Niemand»
- Öffne in der Instagram-App des Kindes das Profil
- Tippe oben rechts auf das Menü (☰ drei Striche)
- Öffne «Einstellungen und Aktivität»
- Öffne «Markierungen und Erwähnungen»
- Wähle bei «Wer kann dich markieren» die Option «Personen, denen du folgst» oder «Niemand»
- Wähle bei «Wer kann dich erwähnen» ebenfalls «Personen, denen du folgst» oder «Niemand»
So prüfst du es: Unter «Markierungen und Erwähnungen» steht bei beiden Punkten die gewählte Einschränkung.
Verhindert, dass Fremde das Kind in fremde Beiträge ziehen und so sichtbar machen.
6 Sensible Inhalte begrenzen (Inhaltsempfehlungen) Wichtig
Reduziert, welche heiklen Inhalte in Erkunden und Reels empfohlen werden. Konten für Jugendliche sind automatisch in der strengsten Stufe und seit Oktober 2025 zusätzlich auf einen PG-13-ähnlichen Filter eingestellt.
Das brauchst du: Das Handy des Kindes mit angemeldetem Instagram-Konto
- Öffne in der Instagram-App des Kindes das Profil
- Tippe oben rechts auf das Menü (☰ drei Striche)
- Öffne «Einstellungen und Aktivität»
- Öffne «Vorgeschlagene Inhalte» oder «Kontrolle über sensible Inhalte»
- Wähle die strengste Stufe («Weniger»)
- Öffne in der Instagram-App des Kindes das Profil
- Tippe oben rechts auf das Menü (☰ drei Striche)
- Öffne «Einstellungen und Aktivität»
- Öffne «Vorgeschlagene Inhalte» oder «Kontrolle über sensible Inhalte»
- Wähle die strengste Stufe («Weniger»)
So prüfst du es: Bei der Kontrolle über sensible Inhalte ist die Stufe «Weniger» ausgewählt.
Bei unter 18-Jährigen ist die strengste Stufe voreingestellt. Filter sind nie perfekt, ein begleitendes Gespräch bleibt wichtig.
7 Schlummermodus und Nutzungszeit nutzen Wichtig
Erinnert nach 60 Minuten täglich daran, die App zu schliessen, und schaltet nachts (zwischen 22 und 7 Uhr) Benachrichtigungen stumm. Über die Aufsicht lässt sich zusätzlich ein Tageslimit oder eine Auszeit setzen.
Das brauchst du: Das Handy des Kindes mit angemeldetem Instagram-Konto
- Öffne in der Instagram-App des Kindes das Profil
- Tippe oben rechts auf das Menü (☰ drei Striche)
- Öffne «Einstellungen und Aktivität»
- Öffne «Deine App-Aktivität» oder «Verbrachte Zeit»
- Stelle das Tageslimit und die Erinnerung zum Pausieren ein
- Öffne in der Instagram-App des Kindes das Profil
- Tippe oben rechts auf das Menü (☰ drei Striche)
- Öffne «Einstellungen und Aktivität»
- Öffne «Deine App-Aktivität» oder «Verbrachte Zeit»
- Stelle das Tageslimit und die Erinnerung zum Pausieren ein
So prüfst du es: Unter «Deine App-Aktivität» bzw. «Verbrachte Zeit» werden das gesetzte Tageslimit und der Schlummermodus angezeigt.
Bei Konten für Jugendliche sind die 60-Minuten-Erinnerung und der nächtliche Schlummermodus standardmässig aktiv. Eltern können über das Family Center ein Tageslimit setzen, das die Nutzung danach blockiert.
Was ihr besprechen solltet
Gut zu wissen
AGB und Rechtslage
Was der Anbieter vorgibt (AGB)
Regel des Anbieters, kein GesetzInstagram ist ein soziales Netzwerk von Meta zum Teilen von Fotos, Videos (Reels), Storys und Nachrichten. Ein Konto setzt mindestens 13 Jahre voraus. Seit September 2024 werden alle Konten von unter 18-Jährigen automatisch zu Konten für Jugendliche (Teen Accounts): standardmässig privat, mit eingebauten Schutzmassnahmen bei Nachrichten, Kommentaren, Markierungen und sensiblen Inhalten sowie Erinnerungen zur Nutzungszeit und einem nächtlichen Schlummermodus. Jugendliche unter 16 brauchen die Zustimmung eines Elternteils über das Family Center, um diese Schutzmassnahmen zu lockern. Seit Oktober 2025 gilt für alle unter 18 ein PG-13-ähnlicher Inhaltsfilter.
Was das Schweizer Recht sagt
Rechtslage SchweizGesetzliches Mindestalter: Keines. In der Schweiz gibt es kein gesetzliches Mindestalter für die Nutzung sozialer Netzwerke. Die 13 Jahre sind das Mindestalter aus den Nutzungsbedingungen von Instagram, keine Rechtsvorschrift.
- revDSG (revidiertes Datenschutzgesetz) für die Bearbeitung von Personendaten bei der Nutzung
Das JSFVG (Jugendschutz bei Film und Videospielen, seit 2025) gilt hier nicht, da Instagram kein Film- oder Videospielangebot ist. Eine Altersverifikation ist gesetzlich nicht vorgeschrieben, die Altersangabe bei der Anmeldung beruht auf Selbstauskunft.