Eigene Spielkonsole nicht vor 6, Internet ab etwa 9 nur begleitet, soziale Netzwerke ab etwa 12. Minecraft im Einzelspieler-Modus ist ein klassisches Spiel und ab dem Konsolenalter denkbar; der Multiplayer mit Chat auf öffentlichen Servern gehört dagegen in den begleiteten Internet-Bereich ab etwa 9 und sollte erst später und schrittweise geöffnet werden.
Quelle nachlesen (öffnet in neuem Fenster)Minecraft kindersicher einstellen
Sandbox-Spiel: Welten aus Blöcken bauen, erkunden und überleben.
- bis 5 Jahre Nicht empfohlen Was passt mit 5?
- ab 6 Jahre Nur mit Begleitung Was passt mit 6?
- ab 12 Jahre Altersgerecht Was passt mit 12?
Worauf sich unsere Empfehlung stützt
Games gehören fest zum Alltag von Schweizer Kindern. Pro Juventute empfiehlt, auf die PEGI-Kennzeichnung zu achten, Kinder beim Spielen zu begleiten, In-Game-Käufe und Kaufanreize aktiv anzusprechen und klare Zeitregeln zu vereinbaren.
Quelle nachlesen (öffnet in neuem Fenster)Minecraft gehört gemäss MIKE-Studie zu den beliebtesten Games der 6- bis 13-Jährigen in der Schweiz und bleibt laut JAMES-Studie auch bei den 12- bis 19-Jährigen unter den meistgespielten Titeln. Die Frage ist für viele Familien also nicht ob, sondern wie sicher gespielt wird.
Quelle nachlesen (öffnet in neuem Fenster)Einstellungen Schritt für Schritt
Wähle ein Alter als Orientierung. Die wichtigen Einstellungen rücken nach oben, weitere bleiben sichtbar.
Zur Orientierung für diese App. Die Einstellungsübersicht berücksichtigt zusätzlich Gerät und weitere Apps.
1 Microsoft-Familiengruppe mit Kinderkonto einrichten Wichtig
Grundlage für alle Schutzeinstellungen. Erst mit einem elternverwalteten Kinderkonto in der Microsoft-Familiengruppe können Eltern Multiplayer, Chat, Käufe und Bildschirmzeit für Minecraft steuern. Bei Kinderkonten sind Multiplayer und Kommunikation standardmässig gesperrt, bis Eltern sie freigeben.
Das brauchst du: Ein eigenes Microsoft-Konto als Elternkonto · Das echte Geburtsdatum des Kindes · Je nach Land eine Kreditkarte für die Verifikation der Zustimmung
- Melde dich mit deinem eigenen Microsoft-Konto (Elternkonto) auf account.microsoft.com/family an
- Wähle «Familienmitglied hinzufügen»
- Erstelle ein Kinderkonto mit dem echten Geburtsdatum des Kindes oder füge ein bestehendes Konto hinzu
- Erteile die elterliche Zustimmung, wenn Microsoft danach fragt (je nach Land mit Verifikation, etwa per Kreditkarte)
- Melde das Kind in Minecraft mit diesem Kinderkonto an, nicht mit dem Elternkonto
So prüfst du es: Auf family.microsoft.com erscheint das Kind als Mitglied deiner Familiengruppe, und Minecraft ist beim Kind mit dem Kinderkonto angemeldet.
Das echte Geburtsdatum verwenden. Wird das Kind als erwachsen angegeben, greifen keine der folgenden Schutzeinstellungen. Die Familiengruppe gilt für Java und Bedrock Edition gleichermassen, weil beide das Microsoft-Konto nutzen.
2 Multiplayer, Server und Clubs freigeben oder sperren Wichtig
Steuert, ob das Kind überhaupt mit anderen online spielen kann: Realms, Freundes-Welten und öffentliche Server. Bei Kinderkonten ist Multiplayer standardmässig aus. Wer nur Einzelspieler erlaubt, schaltet damit das grösste Kontaktrisiko komplett ab.
Das brauchst du: Das Elternkonto (Microsoft-Konto) mit Passwort · Ein Kinderkonto in der Microsoft-Familiengruppe
- Öffne die Xbox Family Settings App und melde dich mit dem Elternkonto an
- Wähle die Kachel des Kindes und dann oben rechts das Symbol «Einstellungen»
- Wähle «Minecraft verwalten» unter «Inhaltseinschränkungen»
- Aktiviere «Multiplayer», damit das Kind Minecraft mit anderen online spielen kann, oder lass es aus
- Aktiviere «Clubs», wenn das Kind Minecraft-Realms erstellen und ihnen beitreten soll
- Öffne die Xbox Family Settings App und melde dich mit dem Elternkonto an
- Wähle die Kachel des Kindes und dann oben rechts das Symbol «Einstellungen»
- Wähle «Minecraft verwalten» unter «Inhaltseinschränkungen»
- Aktiviere «Multiplayer», damit das Kind Minecraft mit anderen online spielen kann, oder lass es aus
- Aktiviere «Clubs», wenn das Kind Minecraft-Realms erstellen und ihnen beitreten soll
- Melde dich mit dem Elternkonto auf xbox.com an
- Wähle dein Spielerbild und dann die Schaltfläche für weitere Optionen
- Öffne die Xbox-Einstellungen und dort Datenschutz und Onlinesicherheit
- Wähle den Gamertag des Kindes aus
- Öffne die Registerkarte für die Onlinesicherheit und setze Multiplayer, netzwerkübergreifendes Spielen und Clubs auf die gewünschten Werte
- Bestätige unten auf der Seite, bevor du die Registerkarte wechselst, sonst werden die Änderungen nicht gespeichert
- Melde dich an der Konsole mit dem Elternkonto (Organisator der Familiengruppe) an
- Drücke die Xbox-Taste auf dem Controller, um den Guide zu öffnen
- Wähle «Profil & System»›«Einstellungen»›«Konto»›«Familieneinstellungen»›«Familienmitglieder verwalten»
- Wähle das Konto des Kindes aus und dann «Datenschutz & Online-Sicherheit»›«Xbox-Datenschutz»
- Öffne «Details anzeigen & anpassen»›«Freunde & Clubs» und stelle «Sie können Clubs erstellen oder ihnen beitreten» auf «Zulassen», wenn das Kind Realms nutzen soll
- Gehe zurück und öffne «Kommunikation & Multiplayer»
- Stelle «Sie können an Multiplayer-Spielen teilnehmen» auf «Zulassen» oder «Blockieren»
- Stelle «Sie können jetzt einem netzwerkübergreifenden Spiel beitreten» für strengen Schutz auf «Blockieren» (das steuert den Zugang zu Servern ausserhalb des Xbox-Netzes, etwa Hypixel)
- Melde das Kind an der Konsole ab und wieder an, damit die Änderungen greifen
So prüfst du es: Unter «Kommunikation & Multiplayer» stehen die Schalter auf den gewählten Werten; steht «Sie können an Multiplayer-Spielen teilnehmen» auf «Blockieren», kann das Kind in Minecraft keinem Online-Spiel beitreten.
Diese Xbox-Einstellungen gelten plattformübergreifend für Bedrock und Java, auch auf Switch, PlayStation, Handy und PC, weil sie am Microsoft-Konto hängen. Empfehlung: Multiplayer erst ab etwa 9 und zuerst nur mit bekannten Freunden (eigene Realm oder LAN-Welt), öffentliche Dritt-Server deutlich später. Die Beschriftungen oben sind wörtlich von der Microsoft-Hilfeseite übernommen. Microsoft übersetzt diese Seiten maschinell und uneinheitlich, deshalb kann die Konsole einzelne Schalter leicht anders benennen; die Reihenfolge der Menüs stimmt aber. Die Schritte für den Webweg sind bewusst ohne wörtliche Beschriftungen beschrieben, weil die hier zitierte Quelle nur den Konsolen- und den App-Weg belegt.
3 Chat und Kommunikation mit Fremden einschränken Wichtig
Bestimmt, wer das Kind per Text, Sprache oder Einladung kontaktieren kann. Der Text-Chat auf Servern ist das Hauptkontaktrisiko in Minecraft, weil dort Fremde mitschreiben.
Das brauchst du: Das Elternkonto (Microsoft-Konto) mit Passwort · Ein Kinderkonto in der Microsoft-Familiengruppe
- Melde dich an der Konsole mit dem Elternkonto (Organisator der Familiengruppe) an
- Drücke die Xbox-Taste auf dem Controller, um den Guide zu öffnen
- Wähle «Profil & System»›«Einstellungen»›«Konto»›«Familieneinstellungen»›«Familienmitglieder verwalten»
- Wähle das Konto des Kindes aus und dann «Datenschutz & Online-Sicherheit»›«Xbox-Datenschutz»
- Öffne «Details anzeigen & anpassen»›«Kommunikation & Multiplayer»
- Lege dort fest, wer per Sprache und Text mit dem Kind kommunizieren darf, getrennt für Spielende im Xbox-Netz und ausserhalb davon
- Melde das Kind an der Konsole ab und wieder an, damit die Änderungen greifen
So prüfst du es: Unter «Kommunikation & Multiplayer» stehen die Kommunikationsstufen auf den gewählten Werten; ist die Kommunikation gesperrt, funktioniert der Spiel-Chat in Bedrock nicht mehr.
Ist die Kommunikation gesperrt, funktioniert der Spiel-Chat in Bedrock nicht mehr, das Kind kann aber weiterhin spielen. Microsoft weist auf derselben Seite darauf hin, dass abgeschaltete Kommunikationseinstellungen einzelne Multiplayer-Funktionen im Spiel einschränken können. Achtung: Auf Dritt-Servern der Java Edition greift diese Filterung nur eingeschränkt, dort gelten die Regeln des Serverbetreibers. Die einzelnen Stufen sind hier bewusst ohne wörtliche Beschriftungen beschrieben: Die Xbox-Hilfeseite nennt sie nicht, sie stehen nur hinter der Anmeldung im Konto.
4 Käufe, Minecoins und Marketplace absichern Wichtig
Verhindert unbeabsichtigte Käufe. In der Bedrock Edition wirbt der Marketplace prominent für Skins, Welten und Add-ons, bezahlt mit Minecoins, die echtes Geld kosten.
Das brauchst du: Das Elternkonto der Microsoft-Familiengruppe · Zugriff auf das Gerät bzw. den Store, über den das Kind kauft
- Hinterlege im Kinderkonto kein Zahlungsmittel
- Sperre Käufe auf Geräteebene: Die Schritte stehen bei den Geräte-Einstellungen zur iOS-Bildschirmzeit
- Hinterlege im Kinderkonto kein Zahlungsmittel
- Sperre Käufe auf Geräteebene: Die Schritte stehen bei den Geräte-Einstellungen zu Google Family Link
- Wähle auf account.microsoft.com/family das Kind aus
- Öffne «Ausgaben»
- Aktiviere die Genehmigungspflicht für Käufe. Jeder Kauf muss dann zuerst von dir bestätigt werden
- Hinterlege keine Kreditkarte direkt im Kinderkonto; nutze bei Bedarf ein kleines Guthaben statt einer Karte
- Sperre Käufe auf der Konsole oder lege ein monatliches Ausgabenlimit fest
- Die Schritte stehen bei den Geräte-Einstellungen zu Nintendo Switch, PlayStation und Xbox
So prüfst du es: Bei einem Kaufversuch verlangt der jeweilige Store zuerst deine Bestätigung oder blockiert den Kauf.
Minecoins und Marketplace gibt es nur in der Bedrock Edition; die Java Edition hat keinen Marketplace. Käufe können je nach Plattform über den Microsoft Store, App Store, Google Play oder den Konsolen-Store laufen, darum sowohl das Microsoft-Konto als auch den Store des Geräts absichern.
5 Chat direkt im Spiel ausblenden Wichtig
Blendet den Text-Chat im Spiel komplett aus, ohne den Multiplayer zu sperren. Nützlich, wenn das Kind mit Freunden spielen darf, aber keine Chat-Nachrichten sehen soll.
Das brauchst du: Das Gerät, auf dem das Kind Minecraft spielt
- Tippe in Minecraft auf die Einstellungen
- Öffne die «Chat-Einstellungen»
- Blende den Chat aus
- Tippe in Minecraft auf die Einstellungen
- Öffne die «Chat-Einstellungen»
- Blende den Chat aus
- Öffne in Minecraft die Einstellungen (Esc, dann «Optionen»)
- Wähle «Chat-Einstellungen»
- Stelle den Chat von «Angezeigt» auf «Verborgen» (Java) oder deaktiviere in Bedrock unter den Einstellungen die Chat-Anzeige
- Öffne im Pausenmenü die Einstellungen
- Navigiere zu den «Chat-Einstellungen»
- Stelle den Chat auf «Verborgen»
So prüfst du es: Im Spiel werden keine Chat-Nachrichten mehr angezeigt.
Das Kind kann diese Einstellung selbst wieder ändern, sie ersetzt also die Konto-Einstellung nicht, sondern ergänzt sie. In der Java Edition lassen sich seit Version 1.19.1 zudem einzelne Spielende über den Sozialinteraktionen-Bildschirm stummschalten und unangemessene Chat-Nachrichten melden. Zur Einordnung: Mojang führt seinen Hilfebereich nur auf Englisch. Die deutschen Bezeichnungen hier stammen aus dem Spiel selbst, nicht aus einer Minecraft-Quelle, und können nach einem Update abweichen.
6 Java Edition: Server bewusst wählen und freigeben Wichtig
Die Java Edition (nur PC) hat weniger eingebaute Elternkontrollen als Bedrock. Öffentliche Java-Server werden von Dritten betrieben, mit eigenen Regeln und eigener (oder keiner) Moderation. Wer den Serverzugang steuert, steuert das Risiko.
Das brauchst du: Der PC mit der Java Edition · Das Elternkonto für die Freigaben über die Xbox-Einstellungen
- Lass den Multiplayer für das Kinderkonto zunächst gesperrt (Standard) und gib ihn nur bewusst über die Xbox-Einstellungen frei
- Lege gemeinsam mit dem Kind fest, welche Server erlaubt sind
- Wähle nur Server mit aktiver Moderation und Kinderfokus
- Nutze für das Spielen mit Freunden eine eigene Realm oder einen privaten Server mit Whitelist. Nur eingeladene Personen können dort beitreten
- Installiere Mods und Ressourcenpakete nur gemeinsam und nur aus etablierten Quellen wie CurseForge oder Modrinth
So prüfst du es: Solange der Multiplayer gesperrt ist, bricht der Beitrittsversuch mit einem Hinweis auf die deaktivierten Multiplayer-Einstellungen ab; nach der Freigabe stehen in der Serverliste nur die gemeinsam vereinbarten Server.
Bei Kinderkonten ist der Zugang zu Multiplayer und Dritt-Servern standardmässig blockiert; das ist gewollt und sollte nur bewusst geändert werden. Mods aus dubiosen Quellen sind ein bekanntes Einfallstor für Schadsoftware. Der genaue Wortlaut der Fehlermeldung im Spiel ist hier bewusst nicht zitiert: Er stammt aus Minecraft selbst und steht auf keiner der hier belegten Xbox-Hilfeseiten.
7 Spielzeit begrenzen Wichtig
Minecraft hat kein natürliches Ende, Bau-Projekte ziehen sich gern in die Länge. Ein Zeitrahmen auf Konto- oder Geräteebene hilft, das Spielen in einem gesunden Rahmen zu halten.
Das brauchst du: Das Elternkonto der jeweiligen Familien-App · Zugriff auf das Gerät des Kindes
- Begrenze die Spielzeit auf Geräteebene: Die Schritte stehen bei den Geräte-Einstellungen zur iOS-Bildschirmzeit
- Begrenze die Spielzeit über Google Family Link: Die Schritte stehen bei den entsprechenden Geräte-Einstellungen
- Wähle auf account.microsoft.com/family das Kind aus
- Öffne «Bildschirmzeit»
- Lege für Windows- oder Xbox-Geräte Zeitlimits pro Tag fest
- Setze optional ein eigenes Limit speziell für Minecraft
- Begrenze die tägliche Spielzeit und die erlaubten Zeitfenster auf der Konsole
- Die Schritte stehen bei den Geräte-Einstellungen zu Nintendo Switch, PlayStation und Xbox
So prüfst du es: In der jeweiligen Familien-App wird das gesetzte Limit angezeigt; nach Ablauf lässt sich Minecraft ohne Freigabe nicht weiterspielen.
Besser als ein hartes Abschalten mitten im Bau-Projekt funktioniert oft die Regel, nach dem Limit noch speichern und aufhören zu dürfen. Feste Zeitfenster vor dem Schlafen freihalten. Die Wege auf iPhone und Android belegen nicht diese Microsoft-Seite, sondern die Apple- und Google-Quellen im selben Datensatz. Microsoft nennt die App-Begrenzung «App- und Spiellimits»; «App-Limits» ist Apples Beschriftung. Die Beschriftung «App- und Spiellimits» steht nicht auf der als Quelle eingetragenen Seite zur Bildschirmzeit, sondern auf der Microsoft-Seite zu den App- und Spiellimits; beide sind unter quellen aufgeführt.
Was ihr besprechen solltet
Gut zu wissen
AGB und Rechtslage
Was der Anbieter vorgibt (AGB)
Regel des Anbieters, kein GesetzMinecraft ist ein Sandbox-Spiel, in dem Kinder Welten aus Blöcken bauen, erkunden und überleben. Es gibt zwei technisch getrennte Versionen: die Bedrock Edition (Smartphones, Tablets, Konsolen, Windows) mit Marketplace und Minecoins sowie die Java Edition (nur PC) mit offener Mod-Szene. Beide setzen ein Microsoft-Konto voraus. Für Kinder unter der Altersgrenze des Landes (Schweiz laut Microsoft-Länderliste: 16) muss das Konto von einem Elternteil in einer Microsoft-Familiengruppe verwaltet werden; bei Kinderkonten sind Multiplayer und Chat standardmässig eingeschränkt und müssen von den Eltern aktiv freigegeben werden. Käufe im Marketplace laufen über Minecoins, die mit echtem Geld gekauft werden.
Was das Schweizer Recht sagt
Rechtslage SchweizGesetzliches Mindestalter: Kein allgemeines gesetzliches Mindestalter für das Spielen. Die Kontogrenze (Schweiz laut Microsoft-Länderliste: 16 für ein selbstverwaltetes Microsoft-Konto) ist eine AGB-Regel des Anbieters, keine Schweizer Rechtsvorschrift. Massgebend für den Jugendschutz ist in der Schweiz die Alterskennzeichnung des Spiels: Minecraft trägt PEGI 7.
- JSFVG (Bundesgesetz über den Jugendschutz in den Bereichen Film und Videospiele, in Kraft seit 1.1.2025): verpflichtet zu Alterskennzeichnung und Alterskontrolle bei Videospielen, auch online. Minecraft ist als Videospiel davon erfasst.
- revDSG (revidiertes Datenschutzgesetz) für die Bearbeitung von Personendaten, relevant beim Microsoft-Konto des Kindes und bei der elterlichen Zustimmung.
Zwei Ebenen sauber trennen: Erstens die Alterskennzeichnung des Spiels, in der Schweiz gilt PEGI, Minecraft ist mit PEGI 7 gekennzeichnet (leichte, unrealistische Fantasy-Gewalt). PEGI bewertet aber nur die Spielinhalte, nicht den offenen Online-Teil: Chat und Verhalten anderer Spielender auf Servern sind von der Kennzeichnung nicht erfasst. Zweitens die AGB-Kontogrenze von Microsoft, die nur regelt, ab wann ein Konto ohne Elternverwaltung möglich ist. In Deutschland ist Minecraft von der USK ab 6 Jahren freigegeben, was die Einschätzung als vergleichsweise mildes Spiel stützt.