YouTube kindersicher einstellen

Videoplattform zum Ansehen, Hochladen und Kommentieren.

Google LLC (Alphabet) · iOS, Android, Web, Smart-TV, Konsole
Auf einen Blick: ab welchem Alter?
AGB-Mindestalter: 13 Unsere Empfehlung: Ab 6 mit Begleitung Zuletzt geprüft 14.07.2026

Worauf sich unsere Empfehlung stützt

BAG und Jugend und Medien (Meilensteine 6 bis 10 Jahre)

Internet ab etwa 9 Jahren, aber begleitet. Filterprogramme sind einzurichten, sobald Kinder unbeaufsichtigt ins Internet kommen, etwa wenn sie allein YouTube-Videos schauen. Daher: jüngere Kinder über YouTube Kids oder ein beaufsichtigtes Konto.

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Jugend und Medien (Meilensteine 10 bis 14 Jahre, Begleiten statt verbieten)

Ein eigenes Konto erst ab 13 mit Begleitung. Entscheidend ist, dass Erwachsene Kinder beim Erkunden des Internets begleiten, mit ihnen über Erfahrungen sprechen und ihnen Orientierung geben. YouTube bietet viel Lernmaterial und Tutorials, birgt aber durch Autoplay und Empfehlungen auch ein Sog-Risiko.

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Pro Juventute

Das Anbieter-Mindestalter ist eine rechtliche Grenze, keine Empfehlung zur Reife. Den Medienkonsum begleiten, Inhalte gemeinsam einordnen und besprechen, ob Kinder eigene Inhalte veröffentlichen.

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Einstellungen Schritt für Schritt

Wähle ein Alter als Orientierung. Die wichtigen Einstellungen rücken nach oben, weitere bleiben sichtbar.

Zur Orientierung für diese App. Die Einstellungsübersicht berücksichtigt zusätzlich Gerät und weitere Apps.

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1 Beaufsichtigtes Konto über Google Family Link einrichten (Kind unter 13) Wichtig

Statt YouTube Kids ein beaufsichtigtes normales YouTube-Konto für ältere Kinder unter 13. Eltern wählen eine von drei Inhaltseinstellungen und steuern Verlauf und weitere Funktionen über Family Link.

Das brauchst du: Ein über Family Link verwaltetes Google-Konto des Kindes · Dein Google-Elternkonto samt Passwort · Die Family-Link-App auf deinem Handy (oder ein Browser für families.google.com)

  1. Öffne die Family-Link-App
  2. Melde dich mit deinem Elternkonto an
  3. Wähle das Kinderkonto aus
  4. Wechsle zu «Einstellungen»«YouTube»
  5. Tippe bei den YouTube-Einstellungen auf «Bearbeiten»
  6. Wähle eine Inhaltseinstellung: «Entdecken» (eher ab 9), «Mehr entdecken» (eher ab 13) oder «Die meisten Inhalte auf YouTube»
  7. Bestätige mit «Auswählen»

So prüfst du es: In Family Link wird bei den YouTube-Einstellungen des Kindes die gewählte Inhaltseinstellung angezeigt.

Voraussetzung ist ein über Family Link verwaltetes Google-Konto des Kindes. Die drei Stufen sind grobe Filter, keine geprüfte Auswahl wie in YouTube Kids. Über Family Link lassen sich zusätzlich Wiedergabe- und Suchverlauf pausieren, Videos freigeben oder Blockierungen aufheben und die Bildschirmzeit am Gerät begrenzen. Ab 13 wechselt das Kind automatisch zu einem unbeaufsichtigten Konto, sofern nicht ein Teenagerkonto mit Elternaufsicht eingerichtet wird.

Quelle: support.google.com geprüft 17.06.2026
2 Eingeschränkten Modus aktivieren (Restricted Mode) Wichtig

Blendet potenziell nicht jugendfreie Inhalte aus. Sinnvoll auf Geräten ohne Kinderkonto, etwa einem geteilten Familiengerät, als zusätzliche Filterebene.

Das brauchst du: Das Gerät (und der Browser), auf dem der Filter gelten soll. Die Einstellung gilt nur dort

  1. Öffne die YouTube-App und tippe oben rechts auf das Profilbild
  2. Wähle «Einstellungen»«Allgemein»
  3. Aktiviere «Eingeschränkter Modus»

So prüfst du es: Der Schalter bei «Eingeschränkter Modus» steht auf Ein.

Wichtig: Diese Einstellung gilt nur für den jeweiligen Browser, das jeweilige Gerät und Profil und wird nicht synchronisiert. Sie muss überall einzeln gesetzt werden. Der Filter ist nicht perfekt und kein Ersatz für ein Kinderkonto oder Begleitung.

Quelle: support.google.com geprüft 17.06.2026
3 Automatische Wiedergabe (Autoplay) abschalten Wichtig

Verhindert, dass nach einem Video automatisch das nächste startet. Reduziert den Sog, immer weiterzuschauen.

Das brauchst du: Das Gerät, auf dem das Kind YouTube schaut

  1. Tippe in der YouTube-App auf das Profilbild
  2. Öffne die «Einstellungen»
  3. Wähle «Autoplay»
  4. Stelle den Schalter auf Aus

So prüfst du es: Der Autoplay-Schalter steht auf Aus, und nach einem Video startet nicht mehr automatisch das nächste.

Bei beaufsichtigten Konten für Kinder unter 18 können Eltern die Autoplay-Steuerung über Family Link einschränken. Auf dem Smart-TV findet sich Autoplay ebenfalls unter Einstellungen.

Quelle: support.google.com geprüft 17.06.2026
4 Wiedergabeverlauf und Suchverlauf pausieren oder löschen Wichtig

Begrenzt, wie stark Empfehlungen und Werbung auf das Kind zugeschnitten werden, und löscht bereits gesammelte Daten.

Das brauchst du: Das Gerät des Kindes mit angemeldetem YouTube-Konto

  1. Tippe in der YouTube-App auf das Profilbild
  2. Wähle «Einstellungen»«Verlauf verwalten»
  3. Wechsle zum Pausieren in den Bereich «Steuerung»
  4. Entferne das Häkchen bei «Angesehene YouTube-Videos speichern»
  5. Entferne das Häkchen bei «Suchanfragen bei YouTube speichern»
  6. Tippe zum Löschen einzelner Einträge auf das Symbol neben dem Eintrag
  7. Wähle zum Löschen ganzer Zeiträume den Button «Löschen» und über das Kalendersymbol einen Zeitraum

So prüfst du es: Im Bereich «Steuerung» sind die Speichern-Häkchen entfernt beziehungsweise der gewählte Lösch-Zeitraum wird angezeigt.

Achtung: Löscht man in der App über den Button Löschen einen Zeitraum, betrifft das Wiedergabe- und Suchverlauf gemeinsam. Bei beaufsichtigten Kinderkonten können Eltern den Verlauf zusätzlich über Family Link pausieren.

Quelle: support.google.com geprüft 17.06.2026
5 Limit für den Shorts-Feed setzen oder Shorts ganz ausblenden Wichtig

Begrenzt die Zeit im endlosen Kurzvideo-Feed oder entfernt Shorts aus der Navigation. Wirkt dem starken Sog der Kurzvideos entgegen.

Das brauchst du: Das Gerät des Kindes mit angemeldetem YouTube-Konto

  1. Tippe in der YouTube-App auf das Profilbild («Mein YouTube»)
  2. Öffne die «Einstellungen»
  3. Wähle «Zeitmanagement»
  4. Wähle «Limit für den Shorts-Feed»
  5. Wähle ein Zeitlimit aus der Liste, auch 0 Minuten sind möglich

So prüfst du es: Unter «Zeitmanagement» wird das gesetzte Shorts-Limit angezeigt; bei 0 Minuten verschwindet der Shorts-Tab aus der Navigation.

Bei 0 Minuten (so erweitert seit 15.04.2026) verschwindet der Shorts-Tab aus der Navigation, auf der Startseite erscheinen keine Shorts mehr und ein geöffneter Short lässt sich nicht weiterwischen. Eine vollständige, app-weite Entfernung von Shorts gibt es laut Hilfe aber nicht.

Quelle: support.google.com geprüft 17.06.2026
6 Benachrichtigungen reduzieren Wichtig

Weniger Push-Meldungen bedeutet weniger Anreiz, ständig zur App zurückzukehren.

Das brauchst du: Das Gerät des Kindes

  1. Tippe in der YouTube-App auf das Profilbild
  2. Wähle «Einstellungen»«Benachrichtigungen»
  3. Deaktiviere einzelne Typen wie «Empfohlene Videos»
  4. Öffne zum kompletten Abschalten die iOS-Einstellungen
  5. Wähle «Benachrichtigungen»«YouTube»
  6. Deaktiviere «Mitteilungen erlauben»

So prüfst du es: Unter «Benachrichtigungen» sind die abgewählten Typen deaktiviert; nach dem Abschalten auf Geräteebene sendet YouTube keine Push-Meldungen mehr.

In-App-Benachrichtigungen lassen sich nur steuern, wenn YouTube-Benachrichtigungen auf Geräteebene aktiviert sind. Pro Kanal lässt sich über das Glockensymbol zwischen Alle, Personalisiert und Keine wählen.

Quelle: support.google.com geprüft 17.06.2026
7 Pausen- und Schlafenszeit-Erinnerung aktivieren Wichtig

Erinnert ans Pausieren oder ans Aufhören zu einer festgelegten Zeit. Hilft, die Bildschirmzeit bewusst zu begrenzen.

Das brauchst du: Das Gerät des Kindes

  1. Tippe in der YouTube-App auf das Profilbild
  2. Wähle «Einstellungen»«Allgemein»
  3. Aktiviere «Daran erinnern, eine Pause zu machen»
  4. Aktiviere für die Schlafenszeit «An Schlafenszeit erinnern»
  5. Lege Start- und Endzeit fest

So prüfst du es: Unter «Allgemein» stehen die Schalter bei «Daran erinnern, eine Pause zu machen» und «An Schlafenszeit erinnern» auf Ein.

Über das Profilbild gelangt man mit Wiedergabezeit zu einer Übersicht der eigenen Sehzeit. Bei Teenagerkonten mit Elternaufsicht können Eltern diese Wohlbefinden-Erinnerungen im Familiencenter mit anstossen.

Quelle: support.google.com geprüft 17.06.2026
8 Kommentare auf eigenen Videos einschränken (wenn das Kind selbst hochlädt) Wichtig

Schützt ein Kind, das selbst Videos veröffentlicht, vor unangemessenen oder verletzenden Kommentaren von Fremden.

Das brauchst du: Das Konto, mit dem das Kind Videos hochlädt

  1. Öffne das Video in der App
  2. Wähle unter dem Video «Kommentare»
  3. Passe über das Einstellungssymbol unter «Für dieses Video» die Kommentare an

So prüfst du es: In den Video-Einstellungen wird die gewählte Kommentar-Option angezeigt.

Vor dem Veröffentlichen gemeinsam überlegen, ob ein Video wirklich öffentlich sein soll. Oft genügt die Sichtbarkeit Nicht gelistet oder Privat. Pro Juventute rät, das Veröffentlichen eigener Filme bewusst zu besprechen.

Quelle: support.google.com geprüft 17.06.2026

Was ihr besprechen solltet

Unter 13 bewusst entscheiden
13 ist die rechtliche Grenze von Google, keine Reifeempfehlung. Für jüngere Kinder bewusst YouTube Kids oder ein beaufsichtigtes Konto wählen statt ein eigenes Konto mit falschem Alter anzulegen.
Gemeinsam schauen und begleiten
Jugend und Medien rät: begleiten statt verbieten. Anfangs zusammen schauen, über Inhalte sprechen, dem Kind helfen, Werbung, Meinung und Fakten zu unterscheiden.
Über den Sog von Autoplay und Shorts sprechen
Automatische Wiedergabe und der endlose Shorts-Feed sind darauf ausgelegt, lange am Bildschirm zu halten. Gemeinsam Regeln für die Sehzeit vereinbaren und erklären, warum es Limits gibt.
Über Empfehlungen und Algorithmus sprechen
YouTube schlägt laufend neue Videos vor und kann so zu immer extremeren oder unpassenden Inhalten führen. Mit dem Kind besprechen, wie Empfehlungen entstehen und dass es Kein Interesse wählen darf.
Über Kommentare, Kontakt mit Fremden und Werbung sprechen
In Kommentaren und über Kanäle können Fremde Kontakt aufnehmen, viele Videos enthalten Werbung oder bezahlte Inhalte. Vereinbaren, bei unangenehmen Inhalten oder Kontaktversuchen sofort Bescheid zu geben.
Über das Veröffentlichen eigener Videos sprechen
Bevor ein Kind eigene Videos hochlädt, gemeinsam über Sichtbarkeit, persönliche Daten im Bild und mögliche Kommentare reden. Privat oder Nicht gelistet ist oft die bessere Wahl.

Gut zu wissen

YouTube Kids ist eine eigene App mit eigenem Eintrag
YouTube Kids ist nicht das normale YouTube, sondern eine separate App für jüngere Kinder mit Altersstufen, Elternbereich und ohne offene Kommentare. Die Schritt-für-Schritt-Einrichtung von YouTube Kids steht bewusst nicht mehr hier, sondern im eigenen Eintrag YouTube Kids.
Was tun: Für Kinder bis etwa 12 die App YouTube Kids nutzen und im eigenen Eintrag einrichten. Dieser Eintrag hier behandelt das normale YouTube (ab 13) und beaufsichtigte Konten für Jüngere über Google Family Link.
Filter sind nicht perfekt, auch in YouTube Kids nicht
Google sagt selbst, dass kein automatisches System perfekt ist und gelegentlich unpassende Videos durchrutschen, selbst bei deaktivierter Suche. YouTube Kids und der eingeschränkte Modus sind Hilfen, kein vollständiger Schutz.
Was tun: Begleiten, gemeinsam schauen, unpassende Videos melden und blockieren, jüngere Kinder im Modus Inhalte selbst genehmigen halten.
Autoplay und Shorts erzeugen einen starken Sog
Die automatische Wiedergabe startet ungefragt das nächste Video, der Shorts-Feed lässt sich endlos weiterwischen. Beides ist auf lange Sehzeiten ausgelegt und macht das Aufhören schwer.
Was tun: Autoplay abschalten und ein Limit für den Shorts-Feed setzen (auch 0 Minuten möglich), gemeinsam Sehzeit-Regeln vereinbaren.
Der Algorithmus kann in Richtung extremer Inhalte ziehen
YouTube empfiehlt laufend ähnliche, oft intensivere Videos. So landen Kinder schnell bei Inhalten, die nicht altersgerecht sind, ohne danach gesucht zu haben.
Was tun: Wiedergabe- und Suchverlauf pausieren oder löschen, im Dreipunkt-Menü Kein Interesse und Keine Videos von diesem Kanal empfehlen nutzen, über den Algorithmus sprechen.
Eingeschränkter Modus gilt nur lokal
Der eingeschränkte Modus ist nicht an das Konto gebunden, sondern an Gerät, Browser und Profil. Auf einem anderen Gerät oder in einem anderen Browser ist er wieder aus.
Was tun: Auf jedem genutzten Gerät und in jedem Browser einzeln aktivieren und nicht als alleinigen Schutz verstehen.
Kommentare und Kontakt durch Fremde
Unter Videos und über Kanäle können Fremde Kontakt aufnehmen oder unangemessene Kommentare hinterlassen, gerade wenn ein Kind selbst Videos veröffentlicht. In YouTube Kids gibt es keine offenen Kommentare, im normalen YouTube schon.
Was tun: Eigene Videos auf Privat oder Nicht gelistet stellen, Kommentare einschränken oder moderieren, vereinbaren, dass das Kind Kontaktversuche meldet.
Ab 13 fällt die Aufsicht automatisch weg
Sobald das Kind das lokale Mindestalter (Schweiz 13) erreicht, wird aus dem beaufsichtigten ein unbeaufsichtigtes Konto, sofern nicht aktiv ein Teenagerkonto mit Elternaufsicht eingerichtet wird.
Was tun: Den Übergang vorbereiten, gute Grundeinstellungen vorab setzen und gegebenenfalls ein Teenagerkonto mit Elternaufsicht einrichten (beide Seiten müssen zustimmen).

AGB und Rechtslage

Was der Anbieter vorgibt (AGB)

Regel des Anbieters, kein Gesetz

YouTube ist eine Videoplattform für Ansehen, Hochladen, Kommentieren und Livestreams, dazu gehören kurze Hochkant-Videos (Shorts). Ein eigenständiges Konto setzt das lokale Mindestalter voraus, in der Schweiz 13 Jahre. Für Jüngere gibt es YouTube Kids (eigene App mit Altersstufen und Elternbereich) sowie ein über Google Family Link beaufsichtigtes Konto mit drei Inhaltseinstellungen. Ab 13 kann zusätzlich ein Teenagerkonto mit Elternaufsicht eingerichtet werden, bei dem Eltern Aktivität und Wohlbefinden im Blick behalten, ohne die Inhalte vorzufiltern. YouTube finanziert sich über Werbung und empfiehlt Videos algorithmisch, was zu langen Sehzeiten verleiten kann.

Was das Schweizer Recht sagt

Rechtslage Schweiz

Gesetzliches Mindestalter: Keines für die reine Nutzung. In der Schweiz gibt es kein allgemeines gesetzliches Mindestalter, um YouTube zu nutzen. Die 13 Jahre sind das Konto-Mindestalter von Google laut Nutzungsbedingungen, keine Rechtsvorschrift.

Relevante Gesetze
  • JSFVG (Bundesgesetz über den Jugendschutz in den Bereichen Film und Videospiele, in Kraft seit 1.1.2025): regelt Alterskennzeichnung und Alterskontrolle bei Filmen und Videospielen, auch auf Abruf- und Plattformdiensten. Für die laufend von Nutzern hochgeladenen YouTube-Videos greift es nur eingeschränkt; YouTube ist keine klassische Film- oder Spieleplattform mit Altersfreigaben pro Titel. Es zeigt aber die Richtung der Schweizer Jugendschutzpolitik: altersgerechte Inhalte und technische Schutzmassnahmen.
  • revDSG (revidiertes Datenschutzgesetz, seit 2023): für die Bearbeitung von Personendaten bei der Nutzung, besonders relevant bei Kindern.

Gesetz und Anbieter-AGB klar trennen: Die 13 Jahre sind eine Vorgabe von Google, kein Schweizer Gesetz. Das JSFVG verpflichtet Plattformen mit Filmen und Videospielen zu Alterskennzeichnung und Alterskontrolle, lässt sich auf das offene, von Nutzern befüllte YouTube-Angebot aber nur teilweise anwenden. Den Jugendschutz bei YouTube tragen daher vor allem die Werkzeuge des Anbieters (YouTube Kids, beaufsichtigte Konten, eingeschränkter Modus) und die Begleitung durch die Eltern.